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HPS Space News

Taking giant leaps towards NewSpace


Mai 2021

D-Orbit (Italy) and HPS (Germany, Romania) agree on flight for
ADEO on ION Satellite Carrier in June 2021

After 6 years of development, including a zero-G parabolic campaign and a first test flight end 2018 with Rocket Lab’s ELECTRON, HPS signed on 30.04.2021 the contract with D-Orbit for the flight of the ADEO-N, named „Show me your Wings“, on the space logistics company’s orbital tranportation vehicle ION Satellite Carrier. The launch of the „Wild Ride“ Mission will take place already summer this year from a launch site in USA.

 

ADEO, the world’s only industrial NewSpace drag sail of its kind for the multiple accelerated return of retired satellites, is available from HPS in different versions tailored to the size and weight of the spacecraft in question. In this case, it is one of the smallest versions, weighing less than one kilogram, with dimensions of only 10x10x10 centimeters and a sail area of 3.6 square meters. It has been integrated directly into the ION platform at D-Obit now, mid May. ION is a space vehicle that can transport satellites in orbit and release them individually into distinct orbital slots. At the end of the nominal ION-mission, in front of its „eyes“ of the integrated cameras, the ADEO braking sail module unfolds, shows its „wings“ and leads ION to residue-free disposal by incineration in the atmosphere much quicker than without the sail. The first 100 km of descent will be monitored intensively.

 

HPS CEO Ernst K. Pfeiffer is convinced that ADEO came at exactly the right time to promote sustainable NewSpace development by avoiding the threat of apocalyptic space debris scenarios, despite rapidly growing constellations. In this context, Pfeiffer emphasizes the excellent R&D support provided by engineers and test facilities of the DLR Institute of Space Systems in Bremen, as well as the various economic development support contracts and grants provided by ESA, DLR and the Free State of Bavaria.

 

The implementation of the technology developed by HPS’s NewSpace Team at Munich headquarters was largely supported by the hands of engineers and technicians of the Romanian subsidiary and Romanian workshops. This is now, according to Pfeiffer, our clear advantage having all in one company: heritage from institutional space, a tailored „internal start-up department“, a steadily growing house in Bucharest and several trustful development and production partners. New and expanded challenges to innovation and manufacturing are already waiting.

 

According to Renato Panesi, co-founder and CCO of D-Orbit: „We are very happy to have a chance to work with HPS on this project: sustainability in general has always been a relevant aspect of our identity, and with HPS we share a common vision aiming to a sustainable access to space. Being able to help HPS to test a new and innovative technology like ADEO to help control the increment of space debris is a point of pride for us. To HPS is reserved the grand finale of the mission and, while we are going to „enjoy the ride“, we are really looking forward to it“.

Test des LEA-Arms ein voller Erfolg


März 2021

Europas innovative entfaltbare Antennentechnologie nimmt die nächste Hürde

Mit dem soeben bei INEGI erfolgreich abgeschlossenen Test des Deployable Assembly Arm (DAA), der die Deployable Reflector Assembly (DRA) mit dem Satelliten verbindet, hat das europäische LEA-Konsortium unter der Leitung von HPS die nächste Hürde bei der technischen Realisierung von Europas neuer Antennentechnologie genommen.

Der 5 Meter lange DAA besteht aus drei Gelenkmechanismen und zwei HDRMs (beide von RUAG Space Deutschland), Auslösemechanismen (von Arquimea, Spanien), drei CFK-Rohrsegmenten (von INVENT, Deutschland), Metallbeschlägen (teilweise von HPS Rumänien) und einer Deployment Control Electronics & EGSE (von Hoerner & Sulger). Fokus der Tests war einerseits die Verifikation eines gesamten Entfaltzyklus (dauert ganze 25 min.), andererseits die Verifikation der hoher Ausrichtgenauigkeit nach der Entwfaltung, sowie die Validierung der im Vorfeld erstellten thermo-elastischen mathematischen Modelle.

INEGI (Portugal) ist der Hauptpartner für den Arm-Entfaltungstest und ein guter Partner von HPS seit nunmehr über 13 Jahren. INEGI war verantwortlich für den 0-g-Simulationsprüfstand und den thermo-elastischen Verformungsprüfstand. Trotz der Pandemie und aller Einschränkungen konnten die Teams diesen Fortschritt mit höchster Motivation und engstem Kontakt zwischen INEGI/HPS-team vor Ort in Porto und den HPS-Ingenieuren in Deutschland bewältigen. HPS ist verantwortlich für die DAA und auch für das Umsetzungsmanagement der gesamten LEA-Aktivität. Das gesamte LEA-Team umfasst 15 Partner aus 7 Ländern; das Programm startete im Rahmen von H2020 im November 2017. Der Arm-Entfaltungstest und der TED-Test (thermoelastische Verformung) war einer der letzten Tests dieser H2020-Aktivität.

Der nächste Schritt – der noch im März beginnt – ist der Umwelttest (Vibration und thermisches Vakuum) des kompletten LDR-Subsystems (Reflektor, Arm und HDRM, alles miteinander verschraubt), der bei INTA in Madrid, Spanien, durchgeführt wird.

„LEA-X5“ (5m Reflektordurchmesser, 5m Armlänge, X-Band-Anwendung für Erdbeobachtung und Telekommunikation) wird inzwischen als eine der vorbereitenden Technologieentwicklungen für die aktuelle Copernicus CIMR-Mission gesehen.

Renommierte Tech- und Space-Unternehmer steigen bei HPS München ein


März 2021

Manfred Krischke und Peter Müller-Brühl übernehmen noch verfügbare Minderheitsanteile

Mit einer kurzen Unterschriftszeremonie wurde es am 17. März 2021 notariell besiegelt: Ab sofort sind Manfred Krischke und Peter Müller-Brühl Mitgesellschafter des führenden deutschen Raumfahrtmittelständlers HPS GmbH, München.

Der Spezialist für technisch hoch anspruchsvolle und innovative Subsysteme hatte sich im vergangenen Jahr als Konsortialführer einer Gruppe von fünfzehn Raumfahrtunternehmen aus sieben Ländern gegen alle Konkurrenz durchgesetzt und mit dem Auftrag für Entwicklung und Produktion eines selbstentfaltenden 8 Meter Arm- und Reflektorsubsystems zur Erdbeobachtung erstmals in der Unternehmensgeschichte die 100-Millionen-Euro Grenze bei einem Einzelprojekt durchbrochen.

Außerdem liegt die Firma unter Leitung des geschäftsführenden Hauptgesellschafters Dr. Ernst K. Pfeiffer in einem weltweiten Rennen um die Entwicklung eines automatischen Rückführungssystems (sog. De-orbiting) für ausgediente Satelliten und Raketenteile weit vorne; Optionen auf das sich selbsttätig entfaltende Bremssegel ADEO in verschiedenen Größen werden bereits aus aller Welt entgegen genommen. Und schließlich ist HPS München, genau wie auch das Tochterunternehmen in Rumänien, mit Projektaufträgen u.a. aus den Bereichen Telekommunikation, Weltraum-Exploration, Erdbeobachtung und Sicherheit allen Corona-Widrigkeiten zum Trotz auch bestens im konventionellen Geschäft aufgestellt. HPS bleibt damit weiterhin im Besitz deutscher Raumfahrt-Enthusiasten: neben den neuen Investoren und Hauptgesellschafter CEO Pfeiffer zählen noch eine private Investorin sowie vier leitende Mitarbeiter zum HPS Gesellschafterkreis. Hinzu kommt noch eine kleine Beteiligung durch ein weiteres Raumfahrt-KMU.

„Gerade diese Mischung aus ´New Space´ und konventionellem ESA-, DLR- und EU-Geschäft ist eine solide Grundlage für langfristig nachhaltigen Geschäftserfolg“, ist sich Krischke sicher: „Bei HPS treffen mutiges Innovationsgenie und langjährige Erfahrung für´s Machbare zusammen, das ist die Erfolgsformel von HPS.“ Peter Müller-Brühl sieht große Chancen im Potential von HPS: „Ähnlich wie Clean-Energy wird Clean-Green-Space angesichts zigtausender geplanter Satelliten sehr bald auch eine globale gesellschaftspolitische Forderung werden, so ist die Vermeidung von Weltraumschrott für viele Menschen schon heute ein wichtiges Thema. Mit der Deorbiting Lösung von HPS werden wir Nachhaltigkeit in die Spaceindustry bringen“.

Diese Aussichten spiegeln sich nicht zuletzt im Unternehmenswert wider. Genaue Zahlen nennt HPS nicht, allerdings merkt HPS-CEO Pfeiffer an: „Wir sehen es als große Auszeichnung, dass die Herren Müller-Brühl und Krischke sich als erfahrene Space-Unternehmer für das Engagement bei HPS entschieden haben, weil sie das hohe Wertsteigerungspotenzial insbesondere über die NewSapce- bzw. kommerzielle Raumfahrtlinie von HPS erkennen, das wir – da bin ich sicher – gemeinsam mit unseren neuen Mitgliedern der ´HPS-Familie´ sehr schnell heben werden.“

In der Tat sind Krischke und Müller-Brühl hoch erfahrene HighTech- und Raumfahrtmanager – Kayser Threde, RapidEye, Daimler, GreenCom Networks sind hier einige Stichworte aus ihren beruflichen Werdegängen. Gemeinsam ist ihnen die Gründung der Cloudeo AG als größte unabhängige Plattform für satellitengestützte Geodaten und Applikationen. Außerdem engagieren sich beide als Aufsichtsräte in der Mynaric AG, des weltweit führenden Technologieanbieters für satellitengestütze Telekommunikation via Laser, ein weiterer „Shooting Star“ am Deutschen Raumfahrthimmel.

European Premiere


März 2021

Arm and Reflector of LEA-X5 Successfully Mated to Form Complete Subsystem

Fifteen companies – mostly SMEs – from seven countries and one goal: a deployable 5-meter X-band-antenna as a preliminary development for the CIMR project, developed under the European H2020 program (2017-2021). For the first time ever, such a complete subsystem (HPS) has now been successfully assembled in Europe from the reflector- (LSS) and arm- (HPS) assemblies. Previously, the test deployment of the arm and reflector – each individually – had already been successfully passed.

LEA-X5-Subsystem is now at the premises of the consortium´s highly reliable test partner INTA in Spain, where vibration tests for the subsystem are on the agenda in the presence of the LSS- and HPS-teams. In a third round of testing, the subsystem will have to prove itself capable of withstanding the conditions of the thermal chamber.

The next complete subsystem-hardware in this context – the CIMR LDRS-EQM – will be assembled end 2023.

With the key technology behind LEA-X5, the continent is decisively expanding its independence from non-European sources.